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Sage Nein

Beeindruckte Präsentation des Workshops "Speak Up!" mit Amani Robinson und Dolan José.

30
03.2019

Nicht schweigen. Sich zu Wort melden. Position beziehen. Unsere Schule gehört zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR). Damit haben wir Verantwortung übernommen. Verantwortung, unsere Stimme gegen Rassismus zu erheben. Amani Robinson, selbst SGE-Abiturientin und inzwischen erfolgreiche Sängerin, ist unsere SOR-Patin. Auch für sie ist die Patenschaft Verpflichtung. Deshalb war sie am Donnerstag bei uns zu Gast, um zusammen mit dem amerikanischen Choregrafen Dolan José einen Workshop zum Thema „Rassismus als Thema der Rock- und Popmusik“ zu leiten.

„Speak up!“ war die Arbeit mit 26 Schülerinnen und Schülern aus der EF überschrieben. Die Organisation hatte die Schülervertretung mit den SV-Lehrern Annette Wessel und Jens Vierling übernommen. Am Donnerstag hatten die Schülerinnen und Schüler in einem mehrstündigen Workshop mit Amani Robinson und Dolan José gearbeitet. Das Ergebnis präsentierten sie am Freitag in der 5. und 6. Stunde in der Aula. Dabei war auch Kai Vogt von der Erwitter Musikschule. Er hatte die Begleitung am Flügel übernommen.

Die Präsentation begann mit einer Schüler-Performance über Klischeewitze, die deutlich machte, dass Rassismus schon hier beginnt und wie schnell man ihnen erliegt und so selber zu deren Verbreitung beiträgt. Es folgte der Song "Fuck you" von Lily Allen, gesungen von Amani mit Schülerinnen, der sich mit Homophobie auseinandersetzt.

Dolan José, in den USA als Choreograf und in Deutscvhland zum Beispiel bei "Starlight-Express" erfolgreich, berichtete, dass Deutschland toleranter als Vereinigten Staaten sei. Rassismus sei in den vergangenen Jahren auch bei uns wieder salonfähig geworden. José hat mittlerweile nach der philippinischen und kanadischen mit der deutschen die dritte Staatsangehörigkeit. Als Farbiger habe er in seiner Karriere gegen viele Klischees ankämpfen und härter arbeiten müssen als andere, stellte er in der Aula fest.

Auch Amani Robinson musste härter arbeiten als andere und hat oft Rollen aufgrund von Klischees nicht bekommen. „Mal war ich für die Rolle zu schwarz, mal zu wenig." Sie habe oft beweisen müssen, "dass ich richtig Deutsch spreche und dass ich meine Kinder besonders wohl erzogen habe."

„Imagine“ von John Lennon sang Dolan José mit Unterstzützung durch eine Schüler-Performance. Amani Robinsoins Kommentar: "Der Song ist 45 Jahre alt und immer noch genauso aktuell."

Konstantin Weckers Text "Sage Nein!" trugen Workshop-Teilnehmer beeindruckend vor. Amani Robinson stand mit "Augen auf" von Sarah Connor auf der Bühne. Und auch "Black or White" von Michael Jackson begeisterte als Schüler-Performance mit Dolan José und einem Rap-Part von Rubishan Kantharuban das Publikum in der Aula.

Schulleiter Klaus Grothe, Schülersprecherin Jessica Sommer und die beiden SV-Lehrer dankten allen, die den Workshop zu einem so großen Erfolg gemacht hatten. Der Dank galt auch Nina Naujoks, Susanne Sengenhoff-Schenk, Ingo Valland und Ingmar Eger für die Unterstützung. Einen Extra-Applaus hatte sich auch Tim Schulte für seine Bildpräsentationen zu einzelnen Auftritten verdient.

„Bitte sorgt dafür, dass dieses Land sich nicht in eine Richtung entwickelt, bei der wir es verlassen müssten“, rief Amani Robinson den Schülerinnen und Schülern in der vollbesetzten Aula zu. Mit „I was here" von Beyoncé setzte sie dann das letzte musikalische Glanzlicht des Tages.

Zur Workshop-Präsentation gibt es eine Bildergalerie mit Fotos von Lea Heckhuis und Maximilian Drews-Kreilmann: Workshop Speak_up 29._März_2019

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