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Gegen das Vergessen und für eine lebendige Erinnerungskultur: Der Projektkurs der Jahrgangsstufe Q1 hat sich seit Schuljahresbeginn mit den Themen Erinnerungskultur und Zwangsarbeit in der NS-Zeit beschäftigt.
Auf dem Friedhof in Erwitte befinden sich die Gräber von Zwangsarbeitern, die während des NS-Regimes in unserer Region unter den menschenunwürdigen Bedingungen verstarben oder ermordet wurden. Um dieser Menschen zu gedenken, haben die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses gemeinsam mit dem Heimatverein Erwitte ein wichtiges Zeichen gesetzt.
Nachdem der Heimatverein Erwitte die Grabpflege übernommen und das Umfeld der Ruhestätten hergerichtet hat, machten sich die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer unter Anleitung von Ortsvorsteher Kai Günther an die Aufbereitung der Grab- und Gedenksteine. Mit Fingerspitzengefühl, Respekt und Handarbeit wurden die Inschriften wieder lesbar gemacht und die Steine von Witterungsspuren befreit. Durch die praktische Arbeit wird das Schicksal der damaligen Zwangsarbeiter greifbar – und die Verantwortung für die Zukunft gestärkt.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Heimatverein Erwitte hv_erwitte1973 und Ortsvorsteher Kai Günther für die Unterstützung bei diesem Projekt!