Anmeldungen für das Schuljahr 2022/2023

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  • Schule ohne Rassismus

    Schule ohne Rassismus
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Starke Stimme für die Menschenrechte

Briefmarathon mit riesiger Resonanz. Noch nie wurden so viele Appellbriefe unterschrieben.

23
12.2021

21,4 Kilo Papier. Gut 4800 Blätter. 4800 Briefe. 4800 Appelle. 4800 Stimmen für die Menschenrechte. Ein schweres Paket ging am letzten Schultag vor Weihnachten vom SGE auf die Reise nach Berlin zur Zentrale der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI).

Amnesty ruft jedes Jahr rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember zum Briefmarathon auf. Das Ziel ist, in kurzer Zeit so viele Appellbriefe wie möglich zu schreiben. In diesen Briefen geht es darum, auf das Schicksal von Menschenrechtsverteidigerinnen und –verteidigern aufmerksam zu machen, deren „Verbrechen“ darin besteht, sich für fundamentale Rechte wie Meinungsfreiheit, Gleichheit der Geschlechter oder Antirassismus engagiert zu haben.

Die Briefe richten sich an die Verantwortlichen für Verfolgung, Drangsalierung oder Inhaftierung der Menschenrechtsaktivisten. Der Briefmarathon rückt ihren Fall ins Licht der Öffentlichkeit. Und Hunderttausende, die die Appellbriefe unterschreiben, üben so Druck auf Verantwortliche aus, also Politiker, Richter oder Staatsanwälte.

Der Briefmarathon an Schulen will besonders Kinder und Jugendliche für den Schutz der Menschenrechte sensibilisieren. Seit Jahren ist unsere Schule jedes Jahr im Dezember dabei. Die Schülervertretung (SV) hat diesen Einsatz einem herausragenden Teil ihrer Arbeit gemacht. In jedem Jahr ist es gelungen, die Zahl der unterschriebenen Appellbriefe zu steigern.

Für den Auftakt am Tag der Menschenrechte hatte das SV-Team diesmal wieder eine Veranstaltung für alle Schülerinnen und Schüler in der Aula vorbereitet. Corona machte kurzfristig einen Strich durch die Pläne. Auch zentrale Unterschriftenaktionen in Pausenhalle waren wegen der Pandemie-Auflagen diesmal nicht möglich.

Was tun? Lucy Brexel und Dennis Wirt, unser Schülersprecher-Duo, machten aus der Not eine Tugend. Sie baten nämlich alle Lehrerinnen und Lehrer, die Aktion in ihren Klassen und Kursen vorzustellen und die Schülerinnen und Schüler zu bitten, die Briefe zu unterschreiben. Die Schülervertretung hatte für jede Klasse und jeden Kurs Ablagekörbe mit Informationen zu den Fällen und den Appellbriefen vorbereitet, die im SV-Raum zum Abholen bereitstanden.

Die „Notlösung“ erwies sich als Volltreffer. In allen Klassen und Kursen waren die Menschenrechte Thema. Und fast alle Schülerinnen und Schüler unterschrieben die zehn Appellbriefe. Die Teilnahme war selbstverständlich freiwillig. Am Ende eine stolze Bilanz: „Es sind 4800 Briefe zusammengekommen“, zogen Lucy Brexel und Dennis Wirt nach langem Sortieren und Zählen Bilanz. „So viele hatten wir noch nie!“

Die Briefe aus Erwitte werden von der AI-Zentrale an die Adressaten in China, Nigeria oder Belarus weitergeleitet. Dass die Proteste wirksam sind, zeigen Erfolge aus den vergangenen Jahren. Gefangene kamen frei, Drangsalierungen hörten endlich auf. – Auch weil sich Schülerinnen und Schüler des SGE für Menschen eingesetzt haben, die für nichts anderes kämpfen als den Schutz der Menschenrechte. Rechte, die jeder Mensch hat, weil ein Mensch ist. (huk)

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