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Die Freiheit schützen

Über seine Heimat Syrien und seine Beobachtungen des deutschen Alltags berichtete Firas Alshater in unserer Aula.

29
09.2019

Am 27. September war Firas Alshater zu Gast am SGE. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe lernten einen jungen Mann aus Syrien kennen, der seit sechs Jahren in Berlin lebt und als Autor von mehreren Büchern, Comedian und Youtuber bekannt ist.

Firas machte direkt zu Beginn deutlich, was für ihn wichtig ist: "Es ist egal ob ich jemanden mit dunkler Hautfarbe Farbiger oder Schwarzer nenne. Er wird sich doch viel mehr freuen, wenn ich ihn nach seinem Namen frage!"

Anschließend berichtete Firas über das Leben und seine Tätigkeit als Dokumentarfilmer in Syrien. Dort war er selbst aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit für neun Monate im Gefängnis und musste erleben, dass Bekannte und Freunde gefoltert wurden und sogar starben. 2012 bekam er schließlich die Möglichkeit, den Dokumentarfilm eines Freundes, den er nach dessen Tod fortgesetzt hatte, in Deutschland fertigzustellen.

Mithilfe von Zitaten aus seinem Buch, ersten Filmen, die er in Deutschland machte, oder Clips von seinem YouTube-Kanal veranschaulichte Firas seine Begegnungen mit der deutschen Kultur und "den Deutschen".

An seinem ersten Tag in Deutschland traf er auf deutsche Polizisten, die sich auf den ersten Blick nicht viel von denen in Syrien unterschieden, da er auch hier nur nach seinen Papieren gefragt wurde. Der große Unterschied wurde für Firas dann aber auf der Wache deutlich. "In Syrien lacht keiner, man hört Schreie aus dem Nebenzimmer und weiß, dass nebenan einer stirbt. Hier in Berlin hört man höchstens eine Kaffeemaschine aus dem Nebenzimmer, aber die klingt auch, als ob sie gleich stirbt." So beschreibt Firas trotz der schrecklichen Ereignisse in Syrien sehr humorvoll, wie es sich für ihn anfühlte, in Deutschland anzukommen.

Direkt zu Beginn lernte er auch: "In Deutschland braucht man Geduld. Aber wenn du auf dem Amt bist, brauchst du viel Geduld." Trotz der Tatsache, dass er als Asylsuchender Berlin nicht verlassen, keinen Integrationskurs besuchen und keine Arbeit aufnehmen durfte, bekam er einen Tag nach Antragstellung seine erste Post in Deutschland: seine persönliche Steuernummer.

Im Wahlkampf lernte Firas schließlich, dass es in Deutschland ganz normal ist, zwischen mehreren Parteien wählen zu können - ganz im Gegensatz zu Syrien, wo man von Geburt an praktisch Mitglied der herrschenden Baath-Partei ist.

Sein Appell an die Schülerinnen und Schüler: Diese Demokratie und Freiheit - es ist eure Pflicht sie zu beschützen. Ich hab viele Freunde verlorenen, die sind gestorben, weil sie nach Freiheit und Demokratie gefragt haben." (Fin)

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