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"Merkwürdige Umstände"

Andreas Ladda geht mit Ablauf des Schuljahres in den Ruhestand.

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06.2020

„Ich habe noch viel Lust und Hunger aufs Leben“, verabschiedete sich Andreas Ladda bei der letzten Lehrerkonferenz vor den Sommerferien von seinen Kolleginnen und Kollegen. Seit 2001 hatte er an unserer Schule die Fächer Deutsch und Kunst unterrichtet. Mit Ablauf des Schuljahres geht der 63-Jährige in den Ruhestand. Schulleiter Klaus Grothe überreichte ihm die Urkunde, die den Eintritt in die endgültige unterrichtsfreie Zeit offiziell besiegelt. Er dankte Ladda für seine Arbeit und wünschte ihm für die Zeit ohne Schule alles Gute. Im Schulleben setzte der künftige Pensionär besonders visuelle Akzente. Andreas Ladda hat nämlich für viele Aufführungen in unserer Aula das Bühnenbild gestaltet.

Sein Eintritt in die Schule sei ähnlich merkwürdig gewesen wie sein Austritt, resümiert er. Das Ende ist nämlich geprägt durch die Corona-Pandemie. Der Eintritt in das Lehrerleben sei durch den berühmten Sprung ins kalte Wasser gekennzeichnet gewesen. Ladda hatte - wie viele Lehrerinnen und Lehrer seiner Generation – nach dem Zweiten Staatsexamen keine Stelle bekommen, weil damals fast niemand für den Schuldienst eingestellt wurde. Er arbeitete deshalb 14 Jahre in der Werbewirtschaft. Von einem Freund erfuhr er eines Tages, dass Kunstlehrer gesucht wurden. Er bewarb sich. „Und drei Wochen später hatte ich ein Angebot für Erwitte“.

In Langenfeld (Rheinland) wurden die Kisten für den neuen Lebensabschnitt in Westfalen gepackt. „Ich habe praktisch bei Null angefangen. Es war eine harte Zeit“, erinnert sich Ladda an die Einstiegsphase in der Schule. Und dass sein letztes Halbjahr unter den besonderen Bedingungen der Pandemie abgelaufen sei, setze einen ebenfalls einen merkwürdigen Schlusspunkt. - Ein Adieu auf Distanz in  der locker bestuhlten Aula. (huk)

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