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Haus geplant, Patienten versorgt

Die Schülerinnen und Schüler aus der EF sind noch bis zum Wochenende im Praktikum.

10
02.2020

Am Freitag wird das Haus fertig sein. Nicht bezugsfertig, aber der Plan für das Einfamilienhaus wird stehen. Das ist das Ziel. Und Emma Schrop setzt ihren ganzen Ehrgeiz darein, dass zum Abschluss ihres Praktikums alles so geplant íst, dass es Stein auf Stein weitergehen könnte.

Architektin Nicole Aring zeigt ihr, wie es geht, gibt Tipps, fragt kritisch nach. Aring gehört zum Team des Soester Ingenieurbüros Matthias Hellmann. Sie betreut Emma bei ihrem zweiwöchigen Praktikum.

Seit Anfang Februar lernen die Schülerinnen und Schüler unserer EF nicht in Kurs- und Fachräumen, sondern sammeln Erfahrungen im "wahren Leben". Vom Kindergarten bis zum Industriebetrieb reicht das Spektrum der Stellen, die sich die Jugendlichen ausgesucht haben.

Das Praktikum ist ein wichtiger Baustein der Berufs- und Studienvorbereitung an unserer Schule. Zwei Wochen lang lernen die Schülerinnen und Schüler, welche Anforderungen in der Berufswelt auf sie warten. Sie bekommen so auch ein besseres Gespür dafür, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Am Ende das Praktikums kann dann die Erkenntnis stehen, dass der eigene Ausbildungsweg in Richtung des Praktikumsberufs weitergehen könnte. Oder dass der vermeintliche Traumjob doch nicht die Erwartungen erfüllt. Auch das wäre ein wichtiges Resultat des Praktikums.

Für Emma bestätigen die Eindrücke und Erfahrungen im Architekturbüro Hellmann ihre Erwartungen: "Es macht viel Spaß. Ich lerne viel." Ihre eigene Hausplanung beginnt ganz klassisch - mit Stift und Skizzenrolle. "Überwiegend arbeiten wir am PC", erläutert Nicole Aring. Aber von Hand zeichnen gehört für Architekten immer noch zum Handwerkszeug.

Wie groß müssen Räume in einem Einfamilienhaus überhaupt sein? Eine entscheidende Frage vor der ersten Planungsskizze. Zusammen mit Nicole Aring studiert Emma Grundrisse und hat auch bei Besuchen auf Baustellen reichlich Gelegenheit, sich Häuser im Entstehen anzuschauen.

Die beruflichen Chancen nach dem Studium schätzt Nicole Aring gut ein. Was sollte man mitbrigen, wenn man sich für Architektur entscheidet? "Spaß am Gestalten", fällt Aring zuerst ein. Aber auch Qualitäten wie Konfliktfähigkeit seien wichtig, um erfolgreich zu arbeiten. "Und vor Zahlen sollte man keine Angst haben."

Nach den ersten Entwürfen auf der Skizzenrolle wird Emma am CAD-Arbeitsplatz weiterzeichnen und mit dem fertigen Plan für ihr eigenes Haus das Praktikum abschließen. Erfolgreicher geht's nicht.

Lukas Kleine fängt früh an. Um 7 Uhr beginnt sein Dienst auf Station 14 des Lippstädter Dreifaltigskeits-Hospitals. Für die Patienten steht die Morgentoilette an. Dabei brauchen viele Hilfe. Für die Schwestern und Pfleger ist Lukas dabei eine wertvolle Unterstützung. Nach den ersten Tagen hat er gelernt, wie und wo er am besten helfen kann. Blutdruck und Puls messen gehört inzwischen auch zu den Tätigkeiten, bei denen er eingesetzt wird. Und wenn's schellt, ist Lukas ebenfalls zur Stelle und fragt bei den Patienten, die auf den Knopf gedrückt haben, nach, was sie brauchen.

Bis 14.30 Uhr dauert sein Arbeitstag im Krankenhaus.  "Vielfältig und interessant", fasst er seine Praktikumseindrücke zusammen. "Wir brauchen dringend Nachwuchs", sagt Schwester Iris Wassiljew. Sie leitet Station 14 und hält Praktika für Schülerinnen und Schülerinnen deshalb für sehr sinnvoll. "Drei Wochen wären noch besser." 

Jetzt muss er noch die Spülmaschine ausräumen, dann schellt bestimmt gleich wieder jemand und Lukas muss nachfragen, wo's der Patientin aus Zimmer 1401 oder dem Patienten aus 1412 drückt. Langeweile? Auf Station 14 ein unbekanntes Fremdwort. (huk)

 

 

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