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In entscheidenden Rollen

Die SoWi-Grundkurse in der Q1 diskutierten in einem Planspiel die Flüchtlingspolitik der EU.

20
12.2017

"Das Planspiel hat auch gezeigt, wie schwierig es ist, zu politischen Entscheidungen zu kommen", resümierte Lorenz Cußmann nach zwei Tagen voll mit kontroversen Diskussionen, mühseligen Verhandlungen, Suche nach Kompromissen, Abstimmungen und Entscheidungen.

Am Dienstag und Mittwoch vor den Weihnachtsferien wechselten die Schülerinnen und Schüler der SoWi-Grundkurse in der Q1 ihre Rollen: Sie wurden Minister von EU-Mitgliedsstaaten, EU-Kommissare, Parlamentarier und Journalisten. Ihre Aufgabe: Wie soll die künftige Asyl- und Flüchtlingspolitik der Europäischen Gemeinschaft aussehen? "Neue Heimstätte oder abgeschottete Festung?" - das war die Leitfrage für die beiden Planspieltage.

Als Spielleiterinnen begleiteten die beiden Politikwissenschaftlerinnen Maximiliane Eckhardt und Sabine Fütterer die neuen EU-Entscheidungsträger. Sie sind Mitarbeiterinnen von Valetum-Planspiele. Das Unternehmen aus Regensburg bietet Simulationen für Jugendliche an, die den Teilnehmern durch eigene Erfahrungen einen besseren Politik-Durchblick verschaffen. Dank des Forums Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung konnte das Planspiel an unserer Schule stattfinden.

"Die Schülerinnen und Schüler haben sehr gut in ihre Rollen gefunden, intensiv gearbeitet und ernsthaft miteinander diskutiert", lobten die beiden Spielleiterinnen am Ende die Jugendlichen.

"Ich habe eine Menge über politische Prozesse und für meine persönlichen Kompetenzen gelernt", zog Dominik Thiele ein rundum positives Fazit der beiden mit Programm vollgepackten Vormittage. "Ich musste eine extrem rechte Position vertreten, das war war ziemlich schwer", war das Planspiel für Egor Funk eine besondere Herausforderung. Doch gerade diese Aufgabe habe ihn gezwungen, sich mit Positionen intensiv auseinanderzusetzen, die ihn sonst nicht beschäftigt hätten. Also auch hier: Ziel erreicht. (huk)